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Dies
sollten Sie bei Ihren baulichen Vorhaben beachten:
- Abwägung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Heizsysteme und
Brennstoffe in
Zusammenhang mit dem zukünftigen Standort. Dabei örtliche
Anschlußbestimmungen der Stadtverwaltung, Forstamt und anderer Versorger
sowie Wasserhaushaltsgesetz beachten.
- Bei Auswahl des Heizsystems sollte unbedingt an die
ausreichende Lüftung gedacht werden. Sollte die
Oberflächentemperatur der Aussenwände unter 12°C fallen
können, so tritt Schimmelbildung
auf.
- Fördermittel aus Landes- und Bundeskassen beachten.
- Verbrennungsluftzufuhr für alle Brennstoffe beachten (TRGI
1986 / 96)
- Technische Lüftungsanlagen aller Bauarten in Zusammenhang mit der
Luftversorgung der Brennstätten beachten. Denn: Wo Luft
hinausbefördert werden soll muss dieselbe Menge auch zuströmen können.
Die Zuströmöffnung von draußen nach drinnen kann im ungünstigsten Fall
der offene Kamin im Wohnzimmer sein.
- Möglichst niedrige Heizmitteltemperaturen wählen, um für
zukünftige Heizsysteme (Brennstoffzelle, Wärmepumpe und alles was noch
in den Schubladen liegt) gewappnet zu sein. Es wäre zu Schade dem Kunde
in 15 Jahren eröffnen zu müssen, das die Fussbodenheizung für die neue
Heizzentrale ungeeignet ist.
- Wärmebedarfsermittlung so genau wie nötig durchführen.
- Rohrnennweiten laut technischer Regeln festlegen.
- Wenn möglich symmetrische Etagenverteilungen von der
Steigleitung beginnend planen.
- Schallschutzanforderungen für alle Rohrdurchmesser, Brandschutz für
Rohre größer 35 mm Außendurchmesser beachten. Im Zweifelsfalle Amt
für Brand- und Katastrophenschutz zu Rate ziehen.
- Bei der Rohrverlegung auf Entlüftungsmöglichkeit und
Entleerungsmöglichkeiten achten.
- Korrosionsschutz unter Berücksichtigung des Rohrsystems
beachten, da Sauerstoff im Heizungswasser bei Kunststoff-Rohrsystemen
nur im Heizkessel und anderen wenigen metallenen Verbindungen abgebaut
werden kann.
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